Sturmsegel

Nichts ist so wechselhaft wie das Wetter. Ein Segeltörn an einem schönen Sommertag kann innerhalb von Minuten zu einem Überlebenstrip unter schwierigen Bedingungen werden. Zur Sicherheit, vor allem bei längeren Törns, sollten Sie Ihre Segelgarderobe um eine Sturmfock und/oder ein Trysegel ergänzen. Hoffentlich werden Sie es nie brauchen, aber es ist ein tolles Gefühl, wenn Sie Ihr Boot für einen Sturm bereit haben. Gerade wenn das Wetter schnell umschlägt, das Boot in Schieflage gerät und man mit hohen Wellen konfrontiert wird, ist es sehr wichtig, dass Sturmsegel einfach und schnell gesetzt werden können. Außerdem muss ein Sturmsegel unter allen Umständen stabil sein, damit Sie sicher segeln können.

Versionen

Sturmsegel werden aus schwerem Dacron hergestellt, weil sich diese Art von Tuch unter härtesten Bedingungen bewährt hat. Es ist robust und reißt nicht so leicht. Wo es erforderlich ist, werden extra starke Verstärkungen in Form von Zugbändern und Eckverstärkungen angebracht. Die Sturmsegel können aus weißem Dacron hergestellt werden, aber gegen einen geringen Aufpreis können die Segel auch ganz oder teilweise aus leuchtend orangem Dacron hergestellt werden, um die Sichtbarkeit erheblich zu erhöhen.

Sturmfock

Eine Sturmfock ist oft die erste Ergänzung des vorhandenen Segelsatzes. Die Segelmacherei De Vries Maritiem hat Sturmfocks mit Hebeln, die für einen (Kutter-)Stag geeignet sind. Wir stellen auch Sturmfocks her, die über eine aufgerollte Genua gesegelt werden können.

Trysail

Wenn Sie regelmäßig lange Reisen unternehmen, sollten Sie den Kauf eines 3e Riff mit extra verstärkten Ecken, Zugschnüren und Ballenschnüren im Großsegel. So können Sie Ihr Großsegel bei sehr starkem Wind weiter verkleinern.

In sehr extremen Situationen kann es sinnvoll sein, das Segel zu reduzieren. In solchen Situationen ist es ratsam, ein Trysail an Bord zu haben. Ein Versuchssegel wird in der Regel auf einer separaten Schiene am Mast von der Großsegelschiene getragen. Das Verdeck wird am Großsegelfall gehisst und das Schothorn an einer Öse an Deck befestigt.